Zuerich - die Stadt an der Limmat

Bist Du schon neugierig? Gut so - Los geht's

 Unser Trip beginnt in der grossen Bahnhofshalle, die auch noch für verschiedene Anlässe wie Kultur, Messen und Wochenmärkte genutzt wird. An der Decke siehst Du einen riesigen, schwebenden, buten Engel. Geschaffen wurde er von "Niki de Saint Phalle", einer berühmten, französisch-schweizerischen Malerin und Bildhauerin.

Der Bahnhofplatz ist ein Platz voller Energie und Bewegung. Hier fühlt man den Puls von Zürich. Nirgendwo sonst in der Stadt ist die Hektik so gross wie hier. Kehr Dich um und schau zurück auf das imposante Bahnhofsportal.

Nach überqueren des Bahnhofplatzes beginnt die fast eineinhalb Kilometer lange, boulevardähnliche und weltbekannte Bahnhofstrasse.

Zürich ist viel mehr als nur Stein und Asphalt, Metall und Beton. Die Stadt verbindet urbane Architektur und geschäftigen Treiben mit Inseln der Ruhe inmitten prachtvoller Natur.

Diese Mischung sorgt für eine einmalige Lebensqualität, um die Zürich von vielen anderen Metropolen beneidet wird.

smileyDer Tourismus spielt in der Schweizer Wirtschaft eine bedeutende Rolle. Der einheimischen Tourismusindustrie macht der Euro zu schaffen. Abhilfe versprechen hauptsächlich die Touristen aus Asien.

So sind die Chinesen gern gesehene Gäste, denn sie geben besonders viel Geld aus. Am Beliebtesten sind Uhren und Schmuck. Bei Tiffany an der Bahnhofstrasse stehen die asiatischen Kunden oft Schlange um eine Schweizer Uhr oder ein Schmuckstück zu ergattern.

Im Hochsommer hat man sogar ein bisschen Mitleid mit den asiatischen Touristen, wenn sie  zum traditionellen  "Fondue"-Essen eingeladen sind. (Ein heisser, flüssiger Käse, der mit Brotwürfeln und mit langen Gabeln gegessen wird.) Es ist eher eine Winterspeise, aber es gehört zur Tradition und ist fast "Pflicht".

Die Inder wiederum kommen gerne in die Schweiz um zu heiraten.

Wenn Sie am Paradeplatz ankommen, ca. in der Mitte der Bahnhofstrasse, befindet Sie sich im Bankenzentrum. Dort befindet sich auch die " Confiserie Sprüngli", ein über 100-jährigen Caféhaus. Hier sollten Sie sich einen  Espresso oder einen Latte Macchiato gönnen. Bevor Sie gehen, vergessen Sie nicht, ein Souvernir von Sprüngli, in Form von "Luxemburgerli" in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich, mitzunehmen. Diese sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.  

Das Kunsthaus 

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Kunsthaus, welches für das kulturelle Leben der Stadt Zürich  von grosser Bedeutung ist. Hier finden Sie umfangreiche Sammlungen alter und moderner Kunstwerke.

Die Turmuhr der St. Peterskirche besitzt das grösste Ziffernblatt Europas. Von hier gelangen Sie in die Altstadt, das bevorzugte und skandalumwitterte Vergnügungsviertel im Kreis 4, auch Kreis "Chaib" genannt. Aussenfresken, kunstvolle Türschlösser und Schilder geben der Altstadt eine charakteristische Note.

Nun kommen wir zum Rathaus

Das ist ein Gebäude im Renaissancestil und wurde in der Zeit von 1694-1698 erbaut. Das Innere ist im Barockstil eingerichtet.

Das Grossmünster

erbaut zwischen dem 12. und 13. Jahrhunder ist ein besonders beeindruckendes, romanisches Bauwerk.

Zürich und seine  Zunfthäuser

Einmal pro Jahr findes das "Sechsuhrläuten" statt, das ist für die Stadt Zürich einer der bedeutesten Tage im Jahr. Es ist ein uralter Brauch um dem Winter den garaus  zu machen. Eine grosse Rolle spielt dabei das verbrennen des "Bögs", ein ca.6m hoher Mann aus Stroh wird verbrannt. Vorher findet  ein Umzug durch Zürich statt, mit den mittelalterlichen Handwerkern, wie Schneider, Schuhmacher, Schreiner, etc. Sie alle tragen das historische Gewand mit Stolz zur Schau. Auch die Kinder haben ihren eigenen Umzug, jedoch  einen Tag vorher. Es wird jeweils ein Gastkanton eingeladen.

Während des Umzugs werfen die Frauen den Zünftern Blumen zu. Wer die meisten Blumen auffängt, ist sehr stolz darauf, zeigt es doch seinen Beliebtheitsgrad. Bevor der Umzug beginnt, herrscht ein reges Treiben. Gärtner und Floristen haben alle Hände voll zu tun, um  die kunstvollen Sträusse und Arrangements anzufertigen. Es werden auch die Pferde und die Wagen die sie ziehen prachtvoll geschmückt. Uebrigens: der nächste Sechsuhrläuten-Umzug findet am Montag nächste Woche, am Montag. Da befindet sich Zürich im Ausnahmzustand. Auch die Schulen, Aemter und Büros bleiben geschlossen.

In diesem Jahr kommt noch eine Besonderheit hinzu:

Für die Stadt Zürich wurde ein neuer Platz geschaffen, denn die Ansprüche an den öffentlichen Raum sind deutlich gestiegen. Deshalb entstand die Idee, das Kerngebiet der Innenstadt attraktiver zu gestalten. Das Volk hat dem zugestimmt. Die Feierlichkeiten sind im vollen Gang und dauern 8 Tage an.

Für die Touristen ist es ein willkommener Anlass, eine Menge Fotos zu machen, die sie dann stolz in ihrer Heimat den Freunden und Verwandten präsentieren. Sie sind ganz erpicht darauf, sich mit so einem farbenprächtigen Zünfter fotografieren zu lassen.

Zum Schluss des Umzuges wird der Bög verbrannt und in der Glut kann sich jeder Zürcher, Nichtzürcher, Besucher oder Tourist seine "Zunftbratswurst" in der Glut braten, eine Riesengaudi für jung und alt. 

Für die Zünfter selbst beginnt nach dem anstrengenden Marsch durch die Innenstadt, der entspanntere Teil. Sie besuchen sich gegenseitig in deren Zunfthäuser. Es wird getrunken, gefeiert und gelacht bis  in die frühen Morgenstunden, wo manch ein Zünfter, nicht mehr ganz nüchtern, nach Hause torkelt, sehr zum Leidwesen seiner Frau.

Der Zürcher Zoo,

er gehört zu den berühmtesten Europas. Seine Vielfalt an Tieren lassen den Besuch zu einem spannenden Erlebnis werden.

ETH - Universität Zürich

Sie wurde 1914 fertiggestellt und erwarb sich schnell den Ruf einer hochqualifizierten Lehrstätte von internationalen Rang. Von der öffentlichen Terrasse aus geniesst man einen wunderbaren Blick auf die Stadt.

Der Uetliberg  ist Zürichs Hausberg. Mit seinen 870m ist er zugleich der höchste Punkt in der Stadt. Er ist das Naherholungsgebiet der Zürcher und kann zu Fuss oder mit der "Uetlibergbahn erreicht werden.

Damit sind wir am Ende der grossartigen Wanderung durch das spannende, aber auch gegensätzliche, hektische und manchmal  nervenaufreibende, wunderschöne Zürich angekommen.

Auf Wiedersehen!

Monika Tachernegg

+41 (0)44252 48 36

                                                                                        

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