Winterreifen in der kalten Jahreszeit

Foto: djd/ReifenDirekt.de/thx

Winterreifen: Vorurteile halten sich hartnäckig

Spezielle Pneus sind in der kalten Jahreszeit unverzichtbar

(mpt-14/49669a). Vorurteile halten sich oft hartnäckig. Gerade in Bezug auf Winterreifen trifft dies zu. Ein Beispiel hierfür ist, dass die Gummis für den Winter laut seien, den Kraftstoffverbrauch erhöhen und den Fahrkomfort verschlechtern würden. Diese und viele weitere Vorurteile sind nicht zutreffend. Der folgende Beitrag stellt dar, was es mit diesen falschen Meinungen rund um Winterreifen tatsächlich auf sich hat.

Winterreifen sind nicht lauter

Die Aussage, dass Winterreifen stärkere Geräusche entwickeln, ist falsch. Messergebnisse zeigen deutlich, dass im Vergleich zu Sommerreifen in der Regel kein Unterschied besteht. Auch der Fahrkomfort wird durch die Winterpneus nicht beeinträchtigt, sondern der Autofahrer profitiert mit diesen Reifen vom besseren Grip bei winterlichen Straßenverhältnissen wie Schnee und Eis. Ein erhöhter Verbrauch durch Winterreifen entspricht ebenfalls nicht den Tatsachen. Der Grund dafür: Hochwertige Winter- und Sommerreifen unterscheiden sich in Bezug auf den Rollwiderstand kaum voneinander.

Winterreifen sind nicht langsamer

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist allein von der Ausführung des Winterreifens abhängig und am Index erkennbar. Ein "T" steht zum Beispiel für eine erlaubte maximale Geschwindigkeit von 190 Stundenkilometern. Dies sollte selbst für eine sportliche Fahrweise genügen. Erst recht angesichts der Tatsache, dass das Tempo ohnehin den Straßen- und Witterungsverhältnissen angepasst werden sollte. Ob die Winterbereifung nur bei Schnee und Eis nützlich ist, mit dieser Frage beschäftigen sich viele Autofahrer. Spezialisten betonen ganz klar, dass die Winterreifen dank ihrer speziellen Gummimischung den Sommerreifen bei niedrigen Temperaturen überlegen sind, auch ohne Schnee auf den Straßen. Mehr Grip bedeutet aufgrund der kürzeren Bremswege mehr Sicherheit. Zudem wird eine geeignete Bereifung vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

Winterbereifung verursacht keine höheren Kosten

Manche Autofahrer meinen, dass Winterreifen die Sicherheit, aber ebenso die Kosten erhöhen. Doch auch diese Aussage ist nicht zutreffend. Mit dem Kauf wird zwar ein zweiter Reifensatz angeschafft, jedoch wird über das Jahr verteilt immer nur ein Reifensatz verwendet, nämlich die Winter- und Sommerreifen abwechselnd. Daher verteilt sich die gesamte persönliche Laufleistung, wodurch sich der Verschleiß verringert und eine Neuanschaffung der Reifen demzufolge seltener erforderlich ist. Daher sind auch die Mehrkosten ein Vorurteil. Beim Reifenkauf sollte zudem auf die Preise geachtet werden. Einen einfachen und schnellen Vergleich ermöglichen spezielle Portale wie Toroleo.de. Ein weiterer Spar-Tipp kann bei Reifendirekt.de genutzt werden, denn ADAC-Mitglieder sparen hier auf sämtliche Pkw-Reifen und Kompletträder drei Prozent.

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