RESILIENZ Teil 2 Die Kraft, die aus der Krise kommt

Resiliente Menschen planen voraus

Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass Ihr Arbeitsplatz irgendwann gefährdet sein könnte? Halten Sie es für möglich, dass Ihre Ehe scheitert? Was ist, wenn Ihr Vermieter Ihnen kündigt und Sie umziehen müssen? Sind Sie vorbereitet aufs Älterwerden?

Resiliente Menschen, so zeigt die Forschung, halten nichts für selbstverständlich. Sie rechnen mit den Wechselfällen des Lebens und beschäftigen sich gedanklich damit. Die Frage "Was wäre, wenn..." stellen sie sich auch in Zeiten, in denen noch kein Anlass zur Sorge besteht. Auf diese Weise sind sie auf die "vorhersehbaren Veränderungen" im Leben vorbereitet, zu denen nach dem Psychiater Frederic Flach (Resilience. The Power to Bounce Back When the Going Gets Tough, New York 1997) vor allem bestimmte Zäsuren und Übergangsphasen gehören: Heirat, neuer Partner, die Geburt eines Kindes, der Tod des Partners, Tod der eigenen Eltern, Berufswechsel, Scheidung, Älterwerden, Insolvenz, Konkurs, schwere eigene Krankheit, Renteneintritt.

Resiliente Menschen werden von diesen Wendepunkten des Lebens und den damit verbundenen Problemen nicht völlig überrascht, weil sie sich gedanklich darauf vorbereiten.

Auch H. Norman Wright (Resilience. Rebounding When Life’s Upsets Knock You Down, Michigan 1997) ist überzeugt davon, dass vorausplanendes Krisenmanagement die Resilienz stärkt. Seiner Ansicht nach müsste beispielsweise so manche Ehe nicht vor dem Scheidungsrichter enden, wenn sich die Paare mit den Problemen und Herausforderungen beschäftigen würden, die im Laufe des Zusammenlebens auftreten können. Auch Paare, die sich ein Kind wünschen, können durch Vorausplanung vielen Krisen der Elternschaft die Schärfe nehmen. Und Menschen, die sich mit den Facetten des Älterwerdens auseinandersetzen, bewältigen die damit verbundenen Veränderungen besser.

Resilienz, die Elastizität eines Bungeebandes, benötigen wir nicht nur wenn schlimme Ereignisse uns auf eine schwere Probe stellen. Resilienz ist auch ein wichtiger Schutz vor Alltagsstressoren, die immer zahlreicher und intensiver auf uns einwirken. "Es ist eine Sache, durch Zeiten der Unsicherheit und Instabilität zu gehen, wenn die Welt um uns herum einigermaßen stabil ist", meint Frederic Flach. "Aber es ist etwas völlig anderes, wenn die Veränderungen um uns herum immer zahlreicher werden und sich ganze Gesellschaften im Umbruch befinden."

Noch ist das Scheitern "das große moderne Tabu " , wie der Soziologe Richard Sennett schreibt. "Wie wir mit dem Scheitern zurechtkommen, wie wir ihm Gestalt und einen Platz in unserem Leben geben, mag uns innerlich verfolgen, aber wir diskutieren es selten mit anderen." Die Ergebnisse der Resilienzforschung sind ein erster wichtiger Schritt, dieses Tabu zu brechen.

Was ist Resilienz? Resilienz ist:

  • die Fähigkeit, Ihren Kummer zu kanalisieren, statt zu explodieren.
  • die Fähigkeit, negative Gefühle in positive Emotionen umzugestalten.
  • die Fähigkeit, sich zu wehren.
  • die Fähigkeit, Schwierigkeiten zu meistern.
  • die Fähigkeit, Rückschläge auszuhalten.
  • die Fähigkeit, die Wunden der eigenen Seele zu heilen.
  • ist der Wille zu überleben.
  • ist die Disziplin, Heraus-forderungen anzunehmen.
  • Resilienz führt schließlich dazu, dass Sie am Morgen im Spiegel Ihr fröhliches und kein verbittertes, trauriges oder zorniges Ich sehen.

Eigenschaften, die stark machen

  • Eigenliebe und Liebe
  • Beziehungsfähigkeit
  • Eigenantrieb
  • Glaube und Werte
  • Hoffnung
  • Selbständigkeit
  • Fantasie und Kreativität
  • Unabhängigkeit und Distanz
  • Humor
  • Kraft und Entschlossenheit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Aufrichtigkeit und Mut
  • Einsicht und Reflexion
  • Ehrlichkeit und Offenheit
  • Transparenz
  • Entschlusskraft
  • Wille und Disziplin
  • Durchhaltevermögen

Resilienz bedeutet, sich selbst aus dem Sumpf ziehen können, den Spieß umkehren: aus einer Unterdrückung ein Überwinden machen. Sich nicht im duldsamen Schweigen anketten lassen, sondern kreativ daraus hervorbrechen.

Dabei nutze ich unter anderem:

Die 7 Wege zur Effektivität Stephen R. Covey

Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg. Gewohnheiten eignet man sich durch die Änderung von Einstellungen und Denkweisen, anschließend durch die bewusste Einübung neuer Fähigkeiten und Verhaltensweisen an. Neue Routinen zu entwickeln ist ein langer Weg. Und trotzdem: Auch lange Wege beginnen mit den ersten Schritten – entscheidend ist, dass man beginnt.

  • Pro-aktiv zu sein.
  • Schon am Anfang das Ende im Sinn haben.
  • Das Wichtige zuerst tun.
  • Gewinn-Gewinn denken.
  • Erst verstehen, dann verstanden werden.
  • Synergien schaffen.
  • Die Säge schärfen.

Als Stehaufmännchen brauchst Du 2 Dinge:

1. Rückgrat Hinfallen ist keine Schande. Nur Liegenbleiben, ist keine gute Entscheidung.

2. Einen tiefen Schwerpunkt Nur wer tief verwurzelt ist, kann in den Himmel wachsen.

Je umfangreicher die Veränderungen und je schwieriger die Herausforderungen, desto größer wird die Bedeutung der 7 Wege. Das liegt daran, dass unser Schmerz und unsere Probleme auf universellen, zeitlosen, offensichtlichen Prinzipien beruht, die schon seit Anbeginn der Geschichte für alle dauerhaften, prosperierenden Gesell-schaften gelten.

Wenn man seine höchsten Ziele erreichen und die größten Herausforderungen meistern will, muss man das Prinzip oder Naturgesetz, das die angestrebten Ergebnisse bestimmt, ermitteln und anwenden. Wie wir ein Prinzip anwenden, hängt von unseren einzigartigen Stärken und Begabungen und von unserer Kreativität ab. Und das kann daher ganz unterschiedlich sein.

Die 7 Säulen der Resilienz: Sieben Positiv-Guthaben beim Bemühen, seine Identität trotz verschiedenster Widrigkeiten weiter mutig zu entfalten:

  • Optimistische Grundhaltung
  • die Fähigkeit, sich nicht immer in der Vergangenheit zu verkrallen
  • eine nüchterne, realitätskonforme Zielorientierung
  • genügende Selbstdynamik
  • lamentierende Opferhaltungen wieder aktiv gestaltungsfreudig zu verlassen
  • eine verlässliche Übernahme von Verantwortungsfunktionen, eine breite Verankerung in einem hilfreich agierenden sozialen Netzwerk
  • die Fähigkeit, weit blickende Zukunftsplanungen zu formulieren, durchzuhalten und  zu realisieren.

Jammern, leiden, klagen und andere verantwortlich machen, hilft nicht wirklich weiter. Ihnen nicht, Ihrem Umfeld nicht, niemandem. Was Ihnen persönlich weiterhilft, klären wir gerne in einem persönlichen Gespräch.

Was um mich geschieht, kann ich oft nicht ändern und beeinflussen. Worauf ich jedoch direkten Einfluss habe, ist die Art und Weise, wie ich selbst darauf reagiere und wie ich damit umgehe. Um sich über eine Sache und einen Menschen klar zu werden, hilft am besten ein Gespräch. Und dieses Gespräch biete ich Ihnen gerne an. Danke für Ihre Lebenszeit und Ihr Interesse.

HERZliche, WERT- und SINNvolle Grüße

Ihr Joachim Lontke

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