Erwartungen der Gesellschaft an den Künstler

Waren in der Vergangenheit die Darstellung von Personen und Landschaften im Vordergrund, so ist der Gegenwarts-Künstler einer komplizierteren Realität ausgesetzt. Er soll einerseits der Thermometer des Systems sein aber andererseits nicht die Finger in die Wunden des Mainstreams legen,denn das birgt die Gefahr des Existenzentzugs. Deshalb bewegen wir uns außerhalb der Horde auf einer Gratwanderung. Vom freien und selbständigen Künstler wird bei guter und schlechter Wirtschaftslage ein uneingeschränktes Leistungsvermögen sowie Effektivität und Wirksamkeit in seinen Arbeiten erwartet. Da er als Kostgänger der Arbeitsgesellschaft gilt, sind seine Werke, solange er lebt, Spottpreisen ausgesetzt oder er erhält eine nicht mehr der Realität entsprechende Gage.

Wie wird man ein effektiver Künstler?
Zuerst bin ich Spezialist für zwischenmenschliche Beziehungen. Es ist nicht nur die gegenständliche Darstellung, die berührt. Dann werde ich Spezialist für die Aufgabenstellung. Das Dilemma ist, dass wir glauben, den Ansprüchen der Gesellchaft dienen zu müssen und andererseits unsere Erkenntnisse und Aussagekräfte aus dem genannten Grund fast vollständig ausbremsen müssen. Dann kam die Erfahrung auf mich zu, dass nur sehr wenig Menschen, die Kulturverständnis besitzen, genau diese Aussagekräfte fördern wollen. Aber es war und es ist auch gegenwärtig eine absolute Minderheit. Es wird auch in der Zukunft eine Minderheit bleiben, aber es wird sie weiterhin geben. Menschen, die von der Aussagekraft von Unikaten gerne haben.

Wie können wir auf die Bedürfnisse dieser Minderheit eingehen?
Durch Verhaltensweisen, welche den Selbstachtung und den Eigenwert dieser wertvollen Menschen steigern. Das geschieht schon durch den Ankauf von seltenen Geschenken für Angehörige meiner Kunden. Dort entsteht das Gefühl einer Wertschätzung die auf den Schenker zurückfällt.  Ich habe immer auch das Ziel, soweit es in meiner Möglichkeit steht, die problemfreie Zone meiner Kunden auszuweiten.




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