Sommerzeit . die schönste Zeit des Jahres

Endlich Sommer!

Lange haben wir auf ihn gewartet. Doch nun strömen wir hinaus ins Freie und lassen uns eintauchen in die Welt der Heiterkeit  und  Leichtigkeit. Tagsüber geniessen wir die Wärme und nachts den Sternenhimmel. 

Alles strebt nach draussen, die Menschen kommen ins Gespräch, Kontakte werden geknüpft, sei es in der Badeanstalt, in der Gartenwirtschaft oder bei einem Eis beim Italiener. Unser Social-Media Netz wird dadurch automatisch erweitert. Am schönsten finde ich persönlich die Abende unter freiem Himmel, auf einer schönen Terrasse oder am See.

Sobald die Nacht hereinbricht  und der Himmel mit  tausend Sternen übersät ist und der Mond über die Erde wacht, spürt man die Unendlichkeit und die Macht des Universums. Es umhüllt unsere Sorgen und Aengste wie ein Mantel der uns Schutz gibt. Neugierig halte ich nach meinem "Fixstern" Ausschau. Er ist der grösste Stern und leuchtet auch heller als alle anderen. Mit ihm halte ich Zwiesprache, denn er ist wie mein Vertrauter,  ihm teile ich meine geheimsten Gedanken mit, meine Hoffnungen, Wünsche, Freuden und Erwartungen.

Zwischendurch blinken Flugzeuge, nicht grösser als ein Stern. Man erkennt sie nur daran, dass sie sich bewegen. Wo fliegen sie hin? was für Passagiere sind an Bord? sind sie glücklich oder traurig? alle diese Fragen gehen durch meinen Kopf. Plötzlich werde ich durch das Geräusch eines Rettungs-Hubschraubers aufgeschreckt. Er zieht seine Kreise, so als würde er etwas suchen. Inzwischen ist es Nacht geworden und man kann kaum mehr etwas sehen. Der Hubschrauber fliegt auf den Berggipfel zu, nicht sehr hoch, ca. 1000 m zu. Ich kenne diesen Berg, er ist unser "Hausberg" wie wir ihn nennen. Man hat von ihm eine  wunderschöne Aussicht bis  ins Tal hinunter und über den Zürichsee. Er geht hinunter, tiefer und tiefer und fliegt langsam am Berg entlang, immer tiefer, bis er meinen Augen entschwindet. Also sucht er offensichtlich doch jemanden. Wer mag wohl in der Finsternis noch dort oben sein? Ein Wanderer der sich verletzt hat? auch wenn unser "Hausberg" harmlos ist, kommt es ab und zu vor, dass sich Ortsunkundige verirren. Mich fröstelt, wenn ich daran denke wie es wäre, wenn ich da oben in dieser totalen Finsternis hilflos, womöglich noch unter Schmerzen  warten müsste, bis man mich findet. Was immer da oben geschehen sein mag, ich flehe das Universum an, die Person zu finden, ehe es zu spät ist. Morgen werde ich es sicher in der Zeitung lesen, was geschehen ist.

Wie klein werden da plötzlich die Alltagssorgen, die wir oft so gross werden lassen, bis wir fast keinen Ausweg mehr sehen. Alles, was uns bis vor kurzem noch wichtig erschien, wird plötzlich klein und unbedeutend. Es ist nurmehr wichtig, wie man möglichst schnell  und unversehrt gerettet wird. Was denkt die Person jetzt? welche Gedanken gehen ihr durch den Kopf? was will sie ändern, bzw. anders machen? Das Leben gewinnt eine andere Bedeutung wenn man merkt, wie schnell manchmal alles zu Ende sein kann. Darum sollten wir bewusster leben, jeden Tag auskosten bis zur  letzten Minute, als sei es unser letzter. Positiv und auch an Andere denken. Glück und Zufriedenheit in unserem Inneren speichern. 

Betrachten Sie jeden neuen  Tag als ein Geschenk, das alles andere als selbstverständlich ist. Lebe im Jetzt, im Heute, denn "tomorrow is an other day"

  

  

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