Das deutsche Außensteuergesetz - eine wirklich üble Sache

In vielen anderen Berichten, ist immer wieder mal das Außensteuergesetz genannt worden, welches einem Unternehmer oder Selbständigen, der seinen Wohnsitz in Deutschland hat, dass Leben sehr schwer macht, sofern man vor hat, aus Deutschland heraus ein Auslandsunternehmen zu führen. Wenn wir uns auf internationaler Ebene mit dem Außensteuergesetz beschäftigen, dann sprechen wir übrigens von dem “Controlled Foreign Corporation” (CFC-Regeln). Das ist das internationale Pondon zu dem deutschen Außensteuergesetz.

Ja, Deutschland ist sehr anhänglich, neugierig und nervig, wenn es darum geht, zu wissen was Du außerhalb des deutschen Einflussbereiches tun willst.
Du musst wissen, dass es natürlich auch andere Länder (vor allem Industrienationen) mit Außensteuergesetzen gibt, die genauso modernen Sklaventun betreiben, wie das Deutschland tut. Wir zählen hierzu Länder wie z.B. Italien, Frankreich, Spanien, Ungarn, Griechenland oder auch England. Allerdings ist Deutschland das wohl “schlimmste” Land von allen, in Bezug auf dieses Gesetz. (einer der Gründe, warum ich nicht mehr meinen Wohnsitz in Deutschland habe)

Länder mit CFC-Regeln sind z.B. auch Mexiko, Korea, Japan, USA, Kanada, Australien, Südafrika u.e.m. Die wichtigsten Länder ohne Außensteuergesetz, findest Du hier in diesem Beitrag. Du wirst in dem Bericht lesen können, dass es jede Menge Ländern gibt ohne Außensteuergesetze, die auch noch ganz in unserer Nähe sind – sogar Länder mit viel Sonne, Strand und überaus interessanten Lebensbedingungen.

Was ist mit Österreich?

Naja die lieben Österreicher haben in der Tat auch so etwas wie ein Außensteuergesetz, heißt nur Anti-Mißbrauch- oder Anti-Vermeidungs- Regelung. Dieses ist etwas entschärfter und bietet einige legale und vor allem gesetzliche Möglichkeiten, Auslandsunternehmen zu betreiben und zu besitzen. Auch gibt es ein überaus spannendes Konstrukt in Verbindung mit einem anderem EU-Niedrigsteuerland, wie man quasi steuerfrei in Österreich leben kann. Aber dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Hinzuberechnungssteuer

Betreibst Du dennoch ein Auslandsunternehmen aus Deutschland heraus und beachtest das Außensteuergesetz nicht, dann bekommst Du es mit der Hinzuberechnungssteuer zu tun. D.h. die Gewinne Deiner Auslandsfirma werden in Deinem Wohnsitzstaat, in dem Fall Deutschland, versteuert. Auf Unternehmerebene sind dann Körperschafts- und Gewerbesteuer fällig und auf privater Ebene, Einkommenssteuer.
Solltest Du vergessen haben, Deine Auslandsfirma dem deutschen Fiskus zu melden (solltest Du innerhalb von 4 Wochen gemacht haben), dann ist das zwar nur eine Ordnungswidrigkeit, aber der Rattenschwanz der daran hängt, wie z.B. Verdacht der Steuerhinterziehung oder auch Gestaltungsmißbrauch, sind dann schon üble Begleiterscheinungen.

Das Außensteuergesetz in seinem vollen Umfang zu besprechen, führt natürlich zu weit. Uns geht es nur darum, die Dinge anzusprechen, die Unternehmer, Selbständige und auch Privaties betreffen, die dem deutschen Sklaventum entsagen wollen und genug haben von dem steuerverseuchten Deutschland und der Ausbeuter- und Daumenschraubenmentalität.

Mehr erfahren...

Diesen Artikel weiterempfehlen:Sie dürfen diesen Artikel gerne über social media teilen oder per eMail versenden.
Um auf diesen Beitrag einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie angemeldet sein.
Bitte klicken Sie hier um sich anzumelden, oder hier um sich einzuloggen.